Madame Tussauds Wien - Wachsfiguren & der eigene Händeabdruck
Am Riesenradplatz 5–6 im Wiener Prater zeigt Madame Tussauds Wien Wachsfiguren aus Film, Musik, Sport und Zeitgeschichte. Die Ausstellung liegt nur wenige Gehminuten von der U-Bahn-Station Praterstern entfernt. Thematisch gestaltete Räume geben den Figuren eine passende Kulisse, vom roten Teppich bis zur Sportarena. Wo passend wird der Raum musikalisch untersützt. Perücken, Hüte und Mäntel stehen als Requisiten für eigene Fotos bereit. Wer nach dem Rundgang ein persönlicheres Andenken mitnehmen möchte, findet an der Wachshand-Station eine ungewöhnliche Möglichkeit: Dort können Besucher unter Anleitung des Museumsteams einen Abdruck der eigenen Hand aus Wachs anfertigen lassen.
An der Wachshand-Station wird aus dem Museumsbesuch ein persönliches Erinnerungsstück. Zunächst wählen die Gäste eine Handhaltung, anschließend wird die Hand in etwa 50 °C warmes Wachs getaucht. Zwei Wachsschichten sorgen dafür, dass Konturen und Form erhalten bleiben. Die Mitarbeiter begleiten den Vorgang Schritt für Schritt und erklären, worauf beim Eintauchen und Herauslösen zu achten ist. Nach kurzer Abkühlung lässt sich die erstarrte Wachshülle vorsichtig von der Hand lösen. Zurück bleibt ein dreidimensionaler Abdruck, der sicher verpackt mit nach Hause genommen werden kann. Die Wachshand ist nicht im regulären Eintrittspreis enthalten und wird vor Ort zusätzlich bezahlt. Damit entsteht zwischen all den prominenten Wachsfiguren ausgerechnet aus der eigenen Hand eines der individuellsten Souvenirs des Rundgangs.
Wer den Besuch bei Madame Tussauds Wien fotografisch festhalten möchte, kann neben den zahlreichen Selfie-Möglichkeiten auch den hauseigenen Fotoservice nutzen. Dabei entstehen Aufnahmen vor unterschiedlichen Hintergründen und Kulissen, die zu den Themenbereichen der Ausstellung passen. Das Team unterstützt bei der Auswahl von Hintergrund und Pose. Die fertigen Bilder können je nach gewähltem Angebot als Ausdruck, Poster oder digitale Datei mitgenommen werden. Der Fotoservice ergänzt damit die eigenen Handyaufnahmen um eine professionell erstellte Erinnerung an den Rundgang. Zusammen mit dem individuell angefertigten Wachsabdruck der eigenen Hand bietet sich Besuchern die Möglichkeit, zwei sehr unterschiedliche Souvenirs mitzunehmen: eines zeigt den Moment vor der Kamera, das andere hält die eigene Hand dreidimensional in Wachs fest.
Und das ist noch nicht alles, hinter manchen Figuren stecken überraschende Geschichten. Eine Station widmet sich Napoleon Bonaparte und der Frage, ob er Madame Tussaud persönlich seine Maße überließ. Das Museum greift die Geschichte als Quiz auf und lässt die Besucher selbst miträtseln. Bei Ludwig van Beethoven wird es dagegen unmittelbar körperlich: Der Komponist verlor im Laufe seines Lebens zunehmend sein Gehör und nahm Musik auch über Vibrationen wahr. Diesen Effekt können Besucher an einer speziellen Station selbst erleben. Eine vibrierende Platte macht Beethovens Musik spürbar, statt sie ausschließlich akustisch über die Ohren wahrzunehmen. Solche interaktiven Elemente unterbrechen den klassischen Rundgang und vermitteln historische Zusammenhänge auf eine Weise, die über das Betrachten der Wachsfiguren hinausgeht.


